Das Wichtigste in Kürze
- Ein offizielles Verhältnis von D3 zu K2 gibt es nicht. Faustregeln wie „100 µg K2 pro 1.000 I.E.“ stammen aus dem Handel, nicht von Behörden.
- K2 aus Nahrungsergänzung: Das BfR schlägt höchstens 25 µg pro Tag vor; für Vitamin K insgesamt nennt die DGE 60 bis 80 µg pro Tag.
- Ein Zusatznutzen der Kombination ist nicht belegt. Laut Verbraucherzentrale reicht für die Dauerergänzung Vitamin D allein.
- Zugelassen sind für Vitamin K nur zwei Angaben: normale Blutgerinnung und Erhaltung normaler Knochen – nichts zu Gefäßen.
- Blutverdünner vom Cumarin-Typ: Vitamin K nur nach ärztlicher Rücksprache.
1. Die kurze Antwort
Für Vitamin D3 und K2 gibt es kein offizielles Mischungsverhältnis und keinen belegten Zusatznutzen der Kombination; das BfR schlägt für K2 aus Nahrungsergänzung höchstens 25 µg pro Tag vor, für Vitamin D höchstens 20 µg, und beide nimmst du am besten zu einer Mahlzeit mit etwas Fett.
D3 und K2 stecken oft in derselben Kapsel. Der Grund ist praktisch: Beide Vitamine sind fettlöslich und gehören zur selben Mahlzeit. Dass die Kombination mehr bringt als Vitamin D allein, ist dagegen nicht belegt. Die Verbraucherzentrale formuliert es so: Eine Kombination mit K2 sei „nicht schlimm, aber eben auch nicht hilfreich“.[1]
Vitamin D3 und K2: was zum Verhältnis feststeht
Quellen: Verbraucherzentrale, „Vitamin D besser mit Vitamin K2?“ (Stand 15.07.2026); BfR-Höchstmengenvorschläge für Vitamin K.
2. Gibt es ein richtiges Verhältnis?
Nein – weder BfR noch DGE noch Verbraucherzentrale nennen ein Verhältnis von Vitamin D3 zu K2; laut Verbraucherzentrale kann derzeit keine verlässliche Empfehlung zur kombinierten Einnahme gegeben werden, und Faustregeln wie „100 µg K2 pro 1.000 I.E.“ sind keine amtlichen Werte.
Im Handel kursieren Faustregeln, etwa 100 µg K2 pro 1.000 I.E. Vitamin D3. In den Stellungnahmen von BfR und Verbraucherzentrale taucht ein solches Verhältnis nicht auf.[1] [2] Das BfR schreibt in seiner Stellungnahme von 2025 sogar, dass Erkenntnisse zur kombinierten Gabe von Vitamin D und K2 fehlen.[2]
Sinnvoller als ein Verhältnis ist deshalb der Blick auf jede Zahl einzeln: Wie viel Vitamin D steckt drin, wie viel K2 – und wie passt beides zu den Referenzwerten? Beides rechnest du im D3+K2-Rechner in Prozent des Nährstoffbezugswerts um.

3. Wie viel Vitamin D3 und K2 pro Tag?
Für Vitamin D nennt die DGE 20 µg (800 I.E.) pro Tag ohne Eigenbildung, für Vitamin K insgesamt 60 bis 80 µg je nach Alter und Geschlecht; aus Nahrungsergänzungsmitteln schlägt das BfR höchstens 20 µg Vitamin D und 25 µg Vitamin K2 pro Tag vor.
| Wert | Vitamin D | Vitamin K |
|---|---|---|
| DGE-Schätzwert pro Tag | 20 µg (800 I.E.) ohne Eigenbildung[16] | Frauen 60–65 µg, Männer 70–80 µg[4] |
| Höchstmenge je Nahrungsergänzung (BfR) | 20 µg[2] | K2: 25 µg, K1: 80 µg[3] |
| Nährstoffbezugswert (NRV) | 5 µg | 75 µg[7] |
| Obergrenze aus allen Quellen (EFSA) | 100 µg[6] | keine abgeleitet[6] |
Vitamin K pro Tag: die Referenzwerte
Quellen: BfR-Höchstmengenvorschläge Vitamin K; DGE-Referenzwerte Vitamin K; Verordnung (EU) Nr. 1169/2011. Die DGE-Werte gelten für Vitamin K insgesamt aus allen Quellen. Eine EFSA-Obergrenze für Vitamin K gibt es nicht.
Die EFSA leitet ihren Referenzwert für Vitamin K (70 µg pro Tag für Erwachsene) nur für Vitamin K1 ab, für K2 gibt es keinen eigenen Wert.[5] Alle Vitamin-D-Tagesmengen im Überblick: Vitamin D Dosierung: wie viel pro Tag?
4. Was Studien zur Kombination zeigen
Studien zeigen für Vitamin K2 Effekte auf einzelne Laborwerte und teils auf die Knochendichte, aber keinen belegten Schutz vor Knochenbrüchen oder Gefäßverkalkung; eine Studie mit 720 µg MK-7 plus Vitamin D fand keinen Unterschied bei der Verkalkung der Aortenklappe.
- Knochendichte: In einer Studie mit 244 Frauen nach den Wechseljahren nahm unter 180 µg MK-7 täglich über drei Jahre – ohne Vitamin D – die Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Schenkelhals weniger ab als unter Placebo, an der gesamten Hüfte nicht. Brüche wurden nicht untersucht; die Studie wurde von einem MK-7-Hersteller finanziert.[9]
- Brüche: Eine Meta-Analyse von 36 Studien fand keine Belege für eine Wirkung von Vitamin K auf Knochendichte oder Wirbelbrüche; ob klinische Brüche seltener werden, reiche die Evidenz nicht aus zu bestätigen.[10]
- Verkalkung: In der AVADEC-Studie mit 365 Männern nahm die Verkalkung der Aortenklappe unter 720 µg MK-7 plus 25 µg Vitamin D täglich über zwei Jahre nicht weniger zu als unter Placebo.[11]
- Leitlinie: Die S3-Leitlinie Osteoporose hält fest: „Vitamin K2 soll nicht zur spezifischen Therapie der Osteoporose verwendet werden.“[1]
Was Studien zu Vitamin K2 zeigen
Quellen: Knapen et al., Osteoporos Int 2013; Mott et al., Osteoporos Int 2019; Diederichsen et al., Circulation 2022 (AVADEC); S3-Leitlinie Osteoporose, zitiert nach Verbraucherzentrale.
Das BfR bewertet die Datenlage zur kombinierten Gabe hoher Dosen Vitamin D und K2 als lückenhaft.[2] Worauf du beim K2 selbst achten kannst – MK-7, all-trans oder cis –, steht in Vitamin K2 MK-7: all-trans oder cis?
5. Was über D3 und K2 gesagt werden darf
Für Vitamin K sind in der EU genau zwei Angaben zugelassen – es trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei; Aussagen über Gefäße oder eine „Lenkung“ von Calcium sind nicht zugelassen.
- Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.[8]
- Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.[8]
- Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei.[8]
- Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.[8]
Für die Funktion von Herz und Blutgefäßen hat die EFSA einen Zusammenhang mit Vitamin K als nicht ausreichend belegt bewertet.[15] Auch die Verbraucherzentrale hält die Hypothese, Vitamin K schütze bei hohen Vitamin-D-Dosen vor „Gefäßverkalkung“, für nicht ausreichend belegt.[1]
6. Wann und wie einnehmen?
Vitamin D3 und K2 nimmst du am besten zusammen zu einer Mahlzeit mit etwas Fett; die Tageszeit ist frei wählbar, wichtig ist, alle Quellen zusammenzurechnen und nicht mehrere Vitamin-D- oder K-Präparate zu kombinieren.
Fettlösliche Vitamine werden mit Hilfe von Gallensäuren und Nahrungsfett aufgenommen.[14] Für Vitamin D zeigte eine Studie mit 50 Erwachsenen: Nach einer fetthaltigen Mahlzeit lag der Spitzenwert im Blut um 32 Prozent höher als nach einer fettfreien.[13] Ob morgens oder abends, ist zweitrangig – mehr in Vitamin D morgens oder abends?

Vitamin D3 + K2 einnehmen: vier Regeln
- 1Zu einer Mahlzeit mit etwas Fett – beide Vitamine sind fettlöslich.
- 2Alle Quellen zusammenrechnen: Multivitamine, Gummies und Kombipräparate enthalten oft schon Vitamin D oder K.
- 3Nur ein Vitamin-K-Präparat, keine weiteren K2-Produkte zusätzlich.
- 4Bei Blutverdünnern vom Cumarin-Typ Vitamin K nur nach ärztlicher Rücksprache.
Quellen: NIH ODS, Vitamin K Fact Sheet; Dawson-Hughes et al. 2015; BfR 031/2025. Ersetzt keine ärztliche Beratung.
Mit anderen Nährstoffen ist die Kombination meist unkompliziert: Vitamin D, Zink und Calcium, Vitamin D und Magnesium, Vitamin D und Kaffee.
Ehrlich zu unseren Kapseln: Unsere Vitamin D3 + K2 Kapseln (laborgeprüft) enthalten pro Kapsel 50 µg Vitamin D3 und 75 µg Vitamin K2 als MK-7 all-trans (100 % NRV). Beide Mengen liegen über den BfR-Höchstmengenvorschlägen (20 µg Vitamin D, 25 µg K2), Vitamin D bleibt unter der EFSA-Obergrenze von 100 µg. Wir kombinieren beides, weil es zur selben Mahlzeit passt – nicht, weil die Kombination nachweislich mehr bewirkt. Nicht zusätzlich zu weiteren Vitamin-D- oder Vitamin-K-Präparaten einnehmen.
7. Blutverdünner und andere Medikamente
Wer Blutverdünner vom Cumarin-Typ wie Phenprocoumon (Marcumar) oder Warfarin nimmt, nimmt Vitamin K nur nach ärztlicher Rücksprache, weil schon 10 µg MK-7 pro Tag in einer Studie bei einem Teil der Teilnehmenden den INR-Wert klinisch relevant veränderten.
In der Studie nahmen gesunde Freiwillige den Vitamin-K-Antagonisten Acenocoumarol; bei 10 µg MK-7 täglich sank der INR bei mindestens 40 Prozent klinisch relevant, bei 20 µg bei mindestens 60 Prozent. Die Autoren raten, MK-7-Präparate unter dieser Therapie zu meiden.[12] Das BfR empfiehlt, die Vitamin-K-Zufuhr unter Cumarinen möglichst konstant zu halten und Vitamin-K-haltige Nahrungsergänzung nur unter ärztlicher Kontrolle zu nutzen.[2]
Bei Nierenerkrankungen, erhöhtem Calciumspiegel, Sarkoidose oder Entwässerungstabletten vom Thiazid-Typ gehört Vitamin D ebenfalls vorher besprochen – mehr in Kann man Vitamin D überdosieren?
Hinweise: Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung. Verordnete Medikamente nicht eigenmächtig absetzen oder ändern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden.
Weiterlesen: Vitamin D Ratgeber · Vitamin D im Winter · Vitamin D 20.000 I.E. wöchentlich
Häufige Fragen
Welches Verhältnis von Vitamin D3 zu K2 ist richtig?
Ein offizielles Verhältnis gibt es nicht. Weder BfR noch DGE oder Verbraucherzentrale nennen eines; laut Verbraucherzentrale kann derzeit keine verlässliche Empfehlung zur kombinierten Einnahme gegeben werden. Faustregeln wie „100 µg K2 pro 1.000 I.E. D3“ stammen nicht von Behörden.
Wie viel Vitamin K2 pro Tag?
Das BfR schlägt für Vitamin K2 in Nahrungsergänzungsmitteln höchstens 25 µg pro Tag vor. Der Nährstoffbezugswert für Vitamin K liegt bei 75 µg, die DGE-Schätzwerte für Vitamin K insgesamt bei 60 bis 80 µg pro Tag je nach Alter und Geschlecht.
Muss man Vitamin D immer mit K2 nehmen?
Nein. Laut Verbraucherzentrale reicht für die normale Dauerergänzung Vitamin D allein aus; eine Kombination mit K2 sei nicht schlimm, aber auch nicht hilfreich. Belegt ist kein zusätzlicher Nutzen der Kombination.
Schützt Vitamin K2 vor Gefäßverkalkung?
Das ist nicht belegt und als Werbeaussage nicht zugelassen. Für Vitamin K sind in der EU nur zwei Angaben erlaubt: normale Blutgerinnung und Erhaltung normaler Knochen. Eine Studie mit 720 µg MK-7 und Vitamin D fand keinen Unterschied bei der Verkalkung der Aortenklappe.
Wann nimmt man Vitamin D3 und K2 ein?
Beide Vitamine sind fettlöslich, darum am besten zu einer Mahlzeit mit etwas Fett. In einer Studie war der Vitamin-D-Spiegel nach einer fetthaltigen Mahlzeit um 32 Prozent höher als nach einer fettfreien. Die Tageszeit ist frei wählbar.
Darf ich D3 + K2 mit Marcumar nehmen?
Nur nach ärztlicher Rücksprache. Vitamin K wirkt Blutverdünnern vom Cumarin-Typ entgegen; schon 10 µg MK-7 pro Tag veränderten in einer Studie bei einem Teil der Teilnehmenden den INR-Wert klinisch relevant.
Gibt es eine Obergrenze für Vitamin K?
Die EFSA hat für Vitamin K keine tolerierbare Obergrenze abgeleitet. Für Nahrungsergänzungsmittel schlägt das BfR trotzdem Höchstmengen vor: 25 µg für Vitamin K2 und 80 µg für Vitamin K1 pro Tag.
Quellen
Die Angaben in diesem Artikel stützen sich auf die folgenden Quellen. Zu jeder Quelle steht, welche Aussage sie belegt.
-
Verbraucherzentrale: „Vitamin D besser mit Vitamin K2?“, FAQ, Stand 15.07.2026.
Belegt: Keine verlässliche Empfehlung zur kombinierten Einnahme; keine offizielle Empfehlung zur Kombination; Gefäßverkalkungs-Hypothese nicht ausreichend belegt; S3-Leitlinie: K2 nicht zur Osteoporose-Therapie; Kombination „nicht schlimm, aber eben auch nicht hilfreich“; höchstens 25 µg K2 pro Tag. -
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Einnahme hoher Einzeldosen Vitamin D über Nahrungsergänzungsmittel im Abstand von Tagen oder Wochen birgt gesundheitliche Risiken – Wirkung von Kombinationspräparaten mit hochdosiertem Vitamin D und K2 kaum untersucht“, Stellungnahme Nr. 031/2025, 03.09.2025.
Belegt: Höchstens 20 µg Vitamin D pro Tagesdosis in NEM; Erkenntnisse zur kombinierten Gabe von Vitamin D und K2 fehlen; Vitamin-K-Zufuhr unter Cumarinen konstant halten, K-haltige NEM nur unter ärztlicher Kontrolle. -
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Höchstmengenvorschläge für Vitamin K in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln“, BfR-Höchstmengenvorschlag, 2021.
Belegt: Höchstmengen je Tagesverzehrempfehlung: Vitamin K2 25 µg, Vitamin K1 80 µg; Hinweis für Personen mit gerinnungshemmenden Medikamenten. -
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): „Vitamin K“, DGE-Referenzwerte, Schätzwerte.
Belegt: Vitamin K pro Tag: Frauen 60 µg (15–50 Jahre) bzw. 65 µg (ab 51), Männer 70 µg bzw. 80 µg. -
EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA): „Dietary reference values for vitamin K“, EFSA Journal 2017;15(5):4780.
Belegt: Adäquate Zufuhr 70 µg Phyllochinon (K1) pro Tag für Erwachsene; kein Wert für Menachinone (K2). -
Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): „Overview on Tolerable Upper Intake Levels“, Summary Report, Version 11, 2025.
Belegt: Obergrenze Vitamin D 100 µg pro Tag für Erwachsene; für Vitamin K keine Obergrenze abgeleitet. -
Europäisches Parlament und Rat: „Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII“, 25.10.2011.
Belegt: Nährstoffbezugswerte: Vitamin D 5 µg, Vitamin K 75 µg. -
Europäische Kommission: „Verordnung (EU) Nr. 432/2012“, 16.05.2012.
Belegt: Zugelassene Angaben zu Vitamin K (Blutgerinnung, Knochen) und Vitamin D (Calcium und Phosphor, Knochen). -
Knapen MH et al.: „Three-year low-dose menaquinone-7 supplementation helps decrease bone loss in healthy postmenopausal women“, Osteoporos Int 2013;24(9):2499–2507.
Belegt: 244 Frauen, 180 µg MK-7 täglich ohne Vitamin D, 3 Jahre; geringerer Rückgang der Knochendichte an Lendenwirbelsäule und Schenkelhals, nicht an der Hüfte; keine Bruchendpunkte; Herstellerfinanzierung. -
Mott A et al.: „Effect of vitamin K on bone mineral density and fractures in adults: an updated systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials“, Osteoporos Int 2019;30(8):1543–1559.
Belegt: 36 Studien; keine Belege für Wirkung auf Knochendichte oder Wirbelbrüche; Evidenz für klinische Brüche unzureichend. -
Diederichsen ACP et al.: „Vitamin K2 and D in Patients With Aortic Valve Calcification: A Randomized Double-Blinded Clinical Trial (AVADEC)“, Circulation 2022;145(18):1387–1397.
Belegt: 365 Männer, 720 µg MK-7 + 25 µg Vitamin D täglich, 2 Jahre; kein signifikanter Unterschied bei der Verkalkung der Aortenklappe. -
Theuwissen E et al.: „Effect of low-dose supplements of menaquinone-7 (vitamin K2) on the stability of oral anticoagulant treatment“, J Thromb Haemost 2013;11(6):1085–1092.
Belegt: Unter Acenocoumarol senkten 10 µg MK-7 täglich den INR bei mindestens 40 %, 20 µg bei mindestens 60 % klinisch relevant; MK-7 unter VKA-Therapie meiden. -
Dawson-Hughes B et al.: „Dietary fat increases vitamin D-3 absorption“, J Acad Nutr Diet 2015;115(2):225–230.
Belegt: 50 Erwachsene; Spitzenwert von Vitamin D3 im Blut nach fetthaltiger Mahlzeit 32 % höher als nach fettfreier. -
NIH Office of Dietary Supplements (ODS): „Vitamin K – Fact Sheet for Health Professionals“, Fact Sheet, 29.03.2021.
Belegt: Vitamin K wird wie Nahrungsfette über Mizellen mit Gallensäuren aufgenommen. -
EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA): „Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to vitamin K“, EFSA Journal 2009;7(9):1228.
Belegt: Zusammenhang zwischen Vitamin K und der Funktion von Herz und Blutgefäßen nicht ausreichend belegt. -
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): „Vitamin D“, DGE-Referenzwerte.
Belegt: Schätzwert 20 µg (800 I.E.) Vitamin D pro Tag bei fehlender Eigensynthese.
Quellen geprüft am 29.10.2026.
Geschrieben und recherchiert von Yuri Koch. Inhaltlich geprüft auf Konformität mit der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006. Stand: Oktober 2026.