Ratgeber
Zink: Einnahme, Verträglichkeit und Kombination
10 mgNRV pro Tag
15 mgZink pro Kapsel
zum Essenstatt nüchtern
Was ist Zink?
Zink ist ein Spurenelement, das der Körper nicht speichern kann – er ist auf eine regelmäßige Zufuhr angewiesen. Gute Quellen sind Fleisch, Käse, Haferflocken und Hülsenfrüchte. Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems und zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei.
Warum Zink Bisglycinat?
Zinkoxid und Zinksulfat können auf nüchternen Magen Übelkeit verursachen. Zink Bisglycinat ist an Glycin gebunden und gilt als besser verträglich. Warum Übelkeit auftritt und wie man sie vermeidet: Übelkeit nach Zink.
Wie viel Zink am Tag?
Der NRV liegt bei 10 mg. Eine Kapsel liefert 15 mg. Wer zusätzlich ein Multivitamin mit Zink nimmt, rechnet beide Mengen zusammen – der Zink-Rechner gleicht das Ergebnis auch mit der Obergrenze ab.
Wann und womit einnehmen?
Am besten zu einer Mahlzeit. Calcium und Eisen teilen sich teilweise die Aufnahmewege mit Zink – deshalb zeitversetzt einnehmen (Was darf man zusammen einnehmen?). Mit Vitamin D lässt sich Zink gut kombinieren – genau das steckt im Winter-Set.
Worauf achten?
- Zu bestimmten Antibiotika (z. B. Doxycyclin, Ciprofloxacin) mehrere Stunden Abstand – Zink und Antibiotika.
- Die Tagesportion nicht überschreiten und Mengen aus mehreren Produkten zusammenrechnen.
Häufige Fragen
Nüchtern oder zum Essen?
Zum Essen – auf nüchternen Magen kann Zink bei empfindlichen Menschen Übelkeit auslösen.
Biotin oder Zink für die Nägel?
Für Nägel ist in der EU nur für Zink eine Angabe zugelassen. Mehr im Artikel Biotin oder Zink?.
Ist die Kapsel vegan?
Ja, die Zink Bisglycinat Kapseln sind vegan.
Gibt es Zink im Set?
Ja – im Winter-Set mit Vitamin D3 + K2 und im Haut-Set mit Biotin Gummies.
Mehr zum Thema: Zink-Ratgeber · Einnahme & Wechselwirkungen
Quellen: EU-Register nährwert- und gesundheitsbezogener Angaben (VO (EG) Nr. 1924/2006, VO (EU) Nr. 432/2012) · Nährstoffbezugswerte: VO (EU) Nr. 1169/2011, Anhang XIII
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene Tagesportion nicht überschreiten. Bei Einnahme von Medikamenten, in Schwangerschaft und Stillzeit vorher ärztlich beraten lassen.