Das Wichtigste in Kürze
- Viele Medikamente sind ab 60 normal. In der Studie Gesundheit 65+ nahm fast jede zweite Person ab 80 Jahren dauerhaft 5 oder mehr Medikamente ein (48,7 %).
- Einige Wirkstoffe berühren Nährstoffe: Magenschutz und Metformin den Vitamin-B12-Wert, Magenschutz auch Magnesium, Kortison die Knochen, Entwässerungstabletten Natrium und Kalium.
- Medikationsplan: Ab 3 verordneten Dauermedikamenten hast du als gesetzlich Versicherte oder Versicherter Anspruch darauf.
- Nahrungsergänzung gehört mit auf den Plan – genauso wie rezeptfreie Mittel. Nur dann lassen sich Wechselwirkungen vollständig erkennen.
- Nichts auf Verdacht ergänzen: Frag lieber, welcher Wert kontrolliert werden sollte, und lass deine Liste in der Apotheke prüfen.
- Therapie nie eigenmächtig ändern. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
Dieser Artikel gehört zu unserer Übersicht Nährstoffe ab 60. Er ersetzt keine ärztliche Beratung – er hilft dir, die richtigen Fragen zu stellen.
1. Wie viele Medikamente nehmen Menschen ab 60?
Mit dem Alter steigt die Zahl der Medikamente. In der bundesweiten Studie Gesundheit 65+ lag die Polypharmazie – die dauerhafte Einnahme von 5 oder mehr Medikamenten – bei Menschen ab 80 Jahren bei 48,7 %.[3]
Viele Medikamente zu nehmen ist an sich kein Fehler – oft sind sie alle nötig. Mit jedem weiteren Wirkstoff steigt aber das Risiko, dass sich Wirkungen gegenseitig verstärken, abschwächen oder unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.[2] Dazu gehören auch Effekte auf einzelne Nährstoffe.
2. Warum Medikamente Nährstoffe betreffen können
Manche Medikamente verändern, wie gut der Körper einen Nährstoff aufnimmt oder wie viel er ausscheidet. Andere werden selbst durch Lebensmittel oder Mineralstoffe in ihrer Aufnahme gestört. Beides ist bekannt und meist gut kontrollierbar – wenn alle Beteiligten davon wissen.[2] [4] [9]
- Aufnahme gebremst: Säurehemmer wie Pantoprazol können über Jahre mit niedrigeren Vitamin-B12-Werten verbunden sein.[4]
- Mehr Ausscheidung: Entwässerungstabletten (Diuretika) können Natrium und Kalium im Blut senken.[9] [10]
- Medikament gebremst: Calciumhaltige Produkte können die Aufnahme von Schilddrüsenhormonen verringern.[2]
3. Übersicht: Medikament, Nährstoff, Frage an die Praxis
Die Tabelle zeigt häufige Medikamentengruppen, die Nährstoffe berühren können, und eine passende Frage für deinen nächsten Termin. Sie ist keine Anleitung zur Selbstbehandlung – ob ein Wert bei dir kontrolliert oder etwas ergänzt wird, entscheidet die Praxis.[4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11]
| Medikament | Was betroffen sein kann | Frage an die Praxis |
|---|---|---|
| Magenschutz (Protonenpumpenhemmer, z. B. Pantoprazol) | Vitamin B12, Magnesium; bei Langzeiteinnahme auch Knochen | „Sollten B12 und Magnesium kontrolliert werden? Brauche ich den Magenschutz noch?“ |
| Metformin | Vitamin B12 | „Wann wurde mein B12-Wert zuletzt bestimmt?“ |
| Kortison (z. B. Prednisolon) über Monate | Knochen; Bedarf an Calcium und Vitamin D im Blick | „Brauche ich eine Knochendichtemessung?“ |
| L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon) | Aufnahme gestört durch Calcium, Eisen, Magnesium | „Welchen Abstand soll ich zu Mineralstoffen einhalten?“ |
| Abnehmspritze (GLP-1, z. B. Semaglutid) | Muskelmasse; Eiweiß im Essen | „Wie viel Eiweiß und Krafttraining sind für mich sinnvoll?“ |
| Entwässerungstabletten (Diuretika) | Natrium, Kalium | „Wie oft sollen meine Blutsalze kontrolliert werden?“ |
| Vitamin-K-Antagonisten (z. B. Marcumar) | Vitamin K aus Essen und Präparaten | „Darf ich ein Präparat mit Vitamin K nehmen?“ |
4. Die wichtigsten Beispiele im Detail
Für jede Medikamentengruppe haben wir eine eigene Übersicht mit Zahlen und Quellen. Hier die Kurzfassung – jeweils mit dem Link zum ausführlichen Ratgeber.
Magenschutz (PPI)
In einer großen Fall-Kontroll-Studie war eine Einnahme über 2 oder mehr Jahre mit einem höheren Risiko für Vitamin-B12-Mangel verbunden (Odds Ratio 1,65).[4] Eine Meta-Analyse aus 9 Studien fand ein um 43 % erhöhtes Risiko für niedrige Magnesiumwerte.[5] Die DVO-Leitlinie nennt Protonenpumpenhemmer bei Langzeiteinnahme außerdem als Medikamente mit Frakturrisiko.[7] Mehr: Nahrungsergänzung & Magenschutz (PPI).
Metformin
In der Langzeitstudie DPPOS hatten nach 5 Jahren 4,3 % der Menschen mit Metformin ein niedriges Vitamin B12, unter Placebo 2,3 %; niedrig oder grenzwertig waren 19,1 % gegenüber 9,5 %. Die Autoren empfehlen, regelmäßige B12-Tests zu erwägen.[6] Mehr: Metformin und Vitamin B12.
Kortison
Ist Kortison ab 7,5 mg Prednisolon-Äquivalent über mehr als 3 Monate geplant, empfiehlt die DVO-Leitlinie schon bei der Planung eine Knochen-Basisdiagnostik. Als Basis nennt sie 1000 mg Calcium pro Tag aus der gesamten Ernährung und mindestens 800 I.E. Vitamin D.[7] Mehr: Kortison-Therapie: Knochen, Vitamin D und Ernährung.
L-Thyroxin
Calciumhaltige Produkte – auch calciumreiches Mineralwasser – können die Aufnahme von Schilddrüsenhormonen verringern.[2] Deshalb gilt ein zeitlicher Abstand zu Calcium, Eisen und Magnesium; wie viele Stunden, steht in deiner Packungsbeilage. Mehr: Nahrungsergänzung bei Schilddrüsenmedikation und Magnesium und L-Thyroxin: der richtige Abstand.
Abnehmspritze (GLP-1)
Eine Meta-Analyse fand, dass unter Inkretin-Therapien im Mittel ein Drittel des Gewichtsverlusts (33,3 %) auf fettfreie Masse entfiel, zu der auch Muskeln gehören. Bei Diät mit Bewegung waren es 7,7 %.[8] Eiweiß und Krafttraining sind deshalb Themen für die Praxis. Mehr: Abnehmspritze & Ernährung.
Entwässerungstabletten
In einer Auswertung von Notaufnahme-Fällen mit medikamentenbedingt niedrigem Natrium (Durchschnittsalter 80,5 Jahre) waren Thiazid-Diuretika in 50,3 % der Fälle beteiligt.[9] Unter Schleifendiuretika war jedes weitere Lebensjahrzehnt mit einem höheren Risiko für einen neuen Kaliummangel verbunden (Odds Ratio 1,30); die Autoren raten zu Kalium-Kontrollen.[10] Kalium oder Salz bitte nicht selbst ergänzen – das entscheidet die Praxis anhand der Blutwerte.
Vitamin-K-Antagonisten (Marcumar, Warfarin)
Eine systematische Übersicht fand keine gute Grundlage dafür, grünes Gemüse unter Vitamin-K-Antagonisten zu meiden. Wichtiger scheint, die Vitamin-K-Menge im Essen stabil zu halten und große Schwankungen zu vermeiden.[11] Präparate mit Vitamin K – auch Kombinationen mit Vitamin D – nur nach ärztlicher Rücksprache. Mehr: Nahrungsergänzung & Medikamente.
5. Der Medikationsplan: dein Anspruch
Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan, wenn mindestens 3 Medikamente verordnet sind, die im ganzen Körper wirken und voraussichtlich mindestens 28 Tage lang eingenommen werden. Die Ärztin oder der Arzt muss ihn dann erstellen.[1]
Der Plan enthält deine Medikamente mit Wirkstoff, Dosis und Einnahmezeit. Auf Wunsch kann er als elektronischer Medikationsplan in deiner elektronischen Patientenakte gespeichert werden – dann sehen Praxen, Krankenhaus und Apotheke denselben Stand.[1] Nimm den Plan zu jedem Termin mit, besonders wenn mehrere Praxen dir Medikamente verschreiben.
6. Nahrungsergänzung: auf den Plan, nicht auf Verdacht
Im Medikationsplan sollten auch selbst gekaufte Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel stehen. Nur so lassen sich Wechselwirkungen vollständig erkennen. Sag deshalb in Praxis und Apotheke, was du zusätzlich nimmst – auch Vitamin D, Magnesium oder Kräuterpräparate.[1] [2]
- Nicht auf Verdacht ergänzen: Wenn ein Medikament einen Nährstoff berühren kann, frag zuerst, ob der Wert kontrolliert werden sollte.
- Doppelungen vermeiden: Viele Präparate enthalten dieselben Nährstoffe. Ein Blick auf die Etiketten zeigt, ob sich etwas überschneidet.
- Abstände einhalten: Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Eisen können manche Medikamente in ihrer Aufnahme stören.[2] Einen Überblick gibt unsere Seite Einnahme & Wechselwirkungen.
7. Wechselwirkungs-Check in der Apotheke
Deine Apotheke kann deine Medikamente auf Wechselwirkungen prüfen. Bring dafür deinen Medikationsplan oder eine vollständige Liste mit – inklusive rezeptfreier Mittel und Nahrungsergänzung.[2]
- Alle Packungen oder den Medikationsplan mitnehmen.
- Auch Schmerzmittel, Abführmittel, Schlafmittel, Vitamine und Mineralstoffe nennen.
- Fragen: „Gibt es Wechselwirkungen? Muss ich bei der Einnahme einen Abstand einhalten?“
- Ergebnisse beim nächsten Arzttermin ansprechen. Medikamente nie eigenmächtig absetzen oder die Dosis ändern.
8. Was wir (noch) nicht wissen
- Kein Automatismus: Dass ein Medikament einen Nährstoff berühren kann, heißt nicht, dass du einen Mangel hast. Die Studien zeigen Zusammenhänge in großen Gruppen, kein persönliches Risiko.[4] [5] [6]
- Beobachtungsdaten: Die Zahlen zu Magenschutz und Magnesium stammen aus Beobachtungsstudien; Ursache und Wirkung lassen sich daraus nicht sicher ableiten.[5]
- Nutzen einer Ergänzung: Ob vorsorgliche Präparate bei gut versorgten Menschen unter diesen Medikamenten Vorteile bringen, belegen die von uns geprüften Quellen nicht.
- Daten ab 60: Viele Studien schließen ältere Menschen mit vielen Medikamenten nur begrenzt ein.
Weiterlesen im Ratgeber
- Nährstoffe ab 60: die Übersicht
- Vitamin D ab 60
- Vitamin B12 ab 60
- Eiweiß ab 60
- Trinken im Alter
- Einnahme & Wechselwirkungen
Alle Artikel findest du im NervaraLab Ratgeber.
Hinweise: Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung und ist keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Ändere deine Therapie nicht eigenmächtig – setz kein Medikament ab und ändere keine Dosis ohne Rücksprache. Maßgeblich sind die Packungsbeilagen deiner Präparate und deine Ärztin oder dein Arzt.
9. Häufige Fragen
Welche Medikamente können ab 60 Nährstoffe beeinflussen?
Häufig genannt werden Magenschutz (Protonenpumpenhemmer) mit Vitamin B12 und Magnesium, Metformin mit Vitamin B12, Kortison mit Knochen, Vitamin D und Calcium sowie Entwässerungstabletten mit Natrium und Kalium. Ob das bei dir eine Rolle spielt, klärt deine Praxis.
Habe ich Anspruch auf einen Medikationsplan?
Ja, wenn du gesetzlich versichert bist und mindestens 3 verordnete, im ganzen Körper wirkende Medikamente voraussichtlich mindestens 28 Tage lang einnimmst. Dann muss die Arztpraxis einen bundeseinheitlichen Medikationsplan erstellen.
Gehören Nahrungsergänzungsmittel auf den Medikationsplan?
Ja. Selbst gekaufte Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sollten ebenfalls aufgeführt sein. Nur so lassen sich mögliche Wechselwirkungen vollständig erkennen.
Sollte ich bei Magenschutz oder Metformin vorsorglich Vitamin B12 nehmen?
Nicht auf eigene Faust. Sinnvoller ist es, in der Praxis zu fragen, ob dein Vitamin-B12-Wert kontrolliert werden sollte. Wie es danach weitergeht, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
Muss ich mit Marcumar auf grünes Gemüse verzichten?
Eine systematische Übersicht fand keine gute Grundlage für ein Verbot. Wichtiger scheint es, die Menge an Vitamin K im Essen stabil zu halten und große Schwankungen zu vermeiden. Vitamin-K-Präparate nur nach Rücksprache.
Darf ich Calcium oder Magnesium zusammen mit L-Thyroxin nehmen?
Nicht gleichzeitig. Calciumhaltige Produkte können die Aufnahme von Schilddrüsenhormonen verringern. Halte den Abstand ein, den Packungsbeilage und Praxis nennen.
Kann die Apotheke meine Medikamente auf Wechselwirkungen prüfen?
Ja, frag in deiner Apotheke nach einem Wechselwirkungs-Check. Bring dafür deine Medikamentenliste oder deinen Medikationsplan mit – inklusive rezeptfreier Mittel und Nahrungsergänzung.
Quellen
Die Angaben in diesem Artikel stützen sich auf die folgenden Quellen. Zu jeder Quelle steht, welche Aussage sie belegt.
-
gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit): „Der elektronische Medikationsplan (eMP)“.
Belegt: Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan ab mindestens 3 verordneten, systemisch wirkenden Medikamenten über voraussichtlich mindestens 28 Tage; selbst gekaufte Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel sollen aufgeführt sein; Speicherung als eMP in der ePA auf Wunsch. -
gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit): „Umgang mit Arzneimitteln: Richtig lagern, einnehmen und entsorgen“.
Belegt: Risiko für Wechselwirkungen steigt mit der Zahl der Medikamente; Liste inkl. frei verkäuflicher Mittel und Nahrungsergänzung mitnehmen; calciumhaltige Produkte können die Aufnahme u. a. von Schilddrüsenhormonen verringern. -
Fuchs J, Sarganas G, Yessimova D, Grill E: „Stürze und Polypharmazie – eine Exploration von Häufigkeit und Präventionsansätzen“.
Belegt: Studie Gesundheit 65+: Polypharmazie (dauerhaft 5 oder mehr Medikamente) bei 48,7 % der Menschen ab 80 Jahren (742 Personen mit Medikationsdaten). Bundesgesundheitsblatt 2026;69:1008–1017. -
Lam JR, Schneider JL, Zhao W, Corley DA: „Proton pump inhibitor and histamine 2 receptor antagonist use and vitamin B12 deficiency“.
Belegt: 2 oder mehr Jahre Protonenpumpenhemmer: Odds Ratio 1,65 für Vitamin-B12-Mangel (25.956 Fälle, 184.199 Kontrollen). JAMA 2013;310(22):2435–2442. -
Cheungpasitporn W et al.: „Proton pump inhibitors linked to hypomagnesemia: a systematic review and meta-analysis of observational studies“.
Belegt: 9 Beobachtungsstudien, 109.798 Personen; gepooltes relatives Risiko 1,43 für niedriges Magnesium unter PPI. Ren Fail 2015;37(7):1237–1241. -
Aroda VR et al.: „Long-term Metformin Use and Vitamin B12 Deficiency in the Diabetes Prevention Program Outcomes Study“.
Belegt: Niedriges B12 nach 5 Jahren 4,3 % (Metformin) vs. 2,3 % (Placebo); niedrig oder grenzwertig 19,1 % vs. 9,5 %; Empfehlung, regelmäßige B12-Tests zu erwägen. J Clin Endocrinol Metab 2016;101(4):1754–1761. -
Dachverband Osteologie (DVO) e. V.: „Kurzfassung DVO-Leitlinie 2023 zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose“.
Belegt: Kortison ab 7,5 mg Prednisolon-Äquivalent über mehr als 3 Monate: Knochen-Basisdiagnostik schon bei Therapieplanung; 1000 mg Calcium Gesamtzufuhr, mindestens 800 I.E. Vitamin D; Protonenpumpenhemmer bei Langzeiteinnahme als Medikamente mit Frakturrisiko. -
Busk-Cirera L et al.: „Effects of Incretin-Based Therapies, Diet and Exercise Interventions, and Bariatric Surgery on Fat-Free Mass in Adults With Overweight or Obesity“.
Belegt: Meta-Analyse: unter Inkretin-Therapien (GLP-1) entfiel im Mittel 33,3 % des Gewichtsverlusts auf fettfreie Masse; bei Diät mit Bewegung 7,7 %. Diabetes Obes Metab 2026;28(9):7737–7751. -
Grasa JG et al.: „Drug-Induced Hyponatremia as a Cause of Emergency Department Attendance“.
Belegt: 141 Notaufnahme-Fälle mit medikamentenbedingt niedrigem Natrium (Durchschnittsalter 80,5 Jahre): Thiazid-Diuretika in 50,3 % beteiligt; Polypharmazie mit erneutem Besuch verbunden. Pharmacy (Basel) 2026;14(2):49. -
Zuccalà G et al.: „Older age and in-hospital development of hypokalemia from loop diuretics“.
Belegt: Pro Lebensjahrzehnt Odds Ratio 1,30 für einen neu auftretenden Kaliummangel, vor allem unter Schleifendiuretika; Kalium-Kontrollen empfohlen. J Gerontol A Biol Sci Med Sci 2000;55(4):M232–8. -
Violi F, Lip GY, Pignatelli P, Pastori D: „Interaction Between Dietary Vitamin K Intake and Anticoagulation by Vitamin K Antagonists: Is It Really True?“.
Belegt: Keine gute Grundlage, Vitamin-K-reiche Kost unter Vitamin-K-Antagonisten einzuschränken; eher stabile Essgewohnheiten ohne große Schwankungen. Medicine (Baltimore) 2016;95(10):e2895.
Quellen geprüft am 19.10.2026.