Das Wichtigste in Kürze
- Richtwert der DGE ab 65 Jahren: 1.310 ml Getränke pro Tag, dazu etwa 680 ml Wasser aus fester Nahrung.
- Der Durst lässt im Alter oft nach. Viele ältere Menschen verspüren trotz Wassermangel kein angemessenes Verlangen zu trinken.
- Flüssigkeitsmangel ist häufig: In einer Meta-Analyse waren 24 % der über 65-Jährigen außerhalb von Kliniken zu wenig mit Wasser versorgt.
- Kein einzelnes Zeichen ist verlässlich – weder Urinfarbe noch Mundtrockenheit oder Durst. Eindeutig zeigt es nur ein Bluttest.
- Mehr trinken bei Hitze, Fieber, Durchfall und Erbrechen; Entwässerungstabletten und Abführmittel können den Bedarf erhöhen.
- Bei Herz- oder Nierenschwäche legt deine Praxis die Trinkmenge fest. Ändere Medikamente nie eigenmächtig. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.
Dieser Artikel gehört zu unserer Übersicht Nährstoffe ab 60.
1. Wie viel sollte ich ab 60 trinken?
Die DGE nennt für Menschen ab 65 Jahren einen Richtwert von 1.310 ml Getränken pro Tag; zwischen 51 und 65 Jahren sind es 1.230 ml. Zusammen mit dem Wasser aus fester Nahrung und dem Wasser, das im Stoffwechsel entsteht, ergibt das in beiden Altersgruppen 2.250 ml Gesamtwasser pro Tag.[1]
| Alter | Getränke | Wasser aus fester Nahrung | Oxidationswasser | Gesamtwasser |
|---|---|---|---|---|
| 51 bis unter 65 Jahre | 1.230 ml | 740 ml | 280 ml | 2.250 ml |
| 65 Jahre und älter | 1.310 ml | 680 ml | 260 ml | 2.250 ml |
Richtwerte der DGE pro Tag bei bedarfsgerechter Energiezufuhr und durchschnittlichen Lebensbedingungen; entspricht rund 30 ml pro kg Körpergewicht aus Getränken und fester Nahrung.[1]
Das österreichische Gesundheitsportal nennt für ältere Menschen 1,3 bis 1,5 Liter Trinkmenge pro Tag.[2] Gute Durstlöscher sind laut DGE Mineral- und Trinkwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Kaffee und schwarzer Tee zählen mit, aber in moderaten Mengen von 3 bis 4 Tassen.[1] Auch Suppen, Gemüse und Obst liefern Wasser.[2]
2. Warum lässt der Durst im Alter nach?
Mit dem Alter lässt das Durstgefühl häufig nach: Viele ältere Menschen verspüren trotz Wassermangel kein angemessenes Verlangen zu trinken. Gleichzeitig sinkt der Wasseranteil im Körper, unter anderem weil weniger Muskelmasse da ist, und die Nieren können den Urin schlechter konzentrieren.[2]
Eine klassische Studie zeigt das deutlich: Gesunde, aktive Männer zwischen 67 und 75 Jahren hatten nach 24 Stunden ohne Wasser ein stärker konzentriertes Blut als junge Männer – sie hatten aber weniger Durst und tranken danach weniger, sodass sie den Verlust nicht ausglichen.[3]
Dazu kommen Alltagsgründe: Manche trinken bewusst wenig aus Sorge vor nächtlichem Harndrang oder ungewolltem Wasserlassen, andere vergessen das Trinken oder haben Schluckbeschwerden.[2]
Merke: Im Alter ist Durst kein verlässlicher Wecker. Trinke nach Plan, nicht erst, wenn du durstig bist.
3. Wie häufig ist Flüssigkeitsmangel?
Häufiger als viele denken. Eine Meta-Analyse aus 61 Studien mit 22.398 Teilnehmenden ab 65 Jahren, die nicht im Krankenhaus waren, fand bei 24 % einen Flüssigkeitsmangel durch zu geringes Trinken – gemessen am zuverlässigsten Blutwert.[4]
| Gruppe (ab 65 Jahre, nicht im Krankenhaus) | Anteil mit Flüssigkeitsmangel |
|---|---|
| alle | 24 % |
| zu Hause lebend | 19 % |
| in Pflegeeinrichtungen | 34 % |
| mit mehreren Vorerkrankungen | 37 % |
Parkinson et al. 2023; Mangel definiert als direkt gemessene Serum-Osmolalität über 300 mOsm/kg. Die Spannweiten der Schätzungen sind groß.[4]
Die europäische Fachgesellschaft ESPEN empfiehlt deshalb, alle älteren Menschen als gefährdet für einen Flüssigkeitsmangel durch zu wenig Trinken zu betrachten und sie zu ermutigen, ausreichend zu trinken.[5]
4. Woran erkenne ich Flüssigkeitsmangel?
Mögliche erste Zeichen sind trockene Haut und Schleimhäute, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, Muskelkrämpfe und Verstopfung. Bei älteren Menschen sind einzelne Zeichen aber unzuverlässig: Eine Cochrane-Übersicht fand kein einzelnes Symptom und keinen einfachen Test, der einen Flüssigkeitsmangel sicher erkennt.[2] [6]
- Nicht verlässlich als alleiniges Zeichen sind laut der Übersicht unter anderem Urinfarbe, Urinmenge, Mundtrockenheit, Puls und das Durstgefühl.[6]
- Am ehesten auffällig war in einer kleinen Studie, wenn jemand zwischen den Mahlzeiten nichts trinkt und sich zugleich müde fühlt – das muss aber noch weiter untersucht werden.[6]
- Sicher zeigt es ein Bluttest (Serum-Osmolalität); in den Studien galten Werte ab 295 mOsm/kg als drohender, über 300 mOsm/kg als bestehender Mangel.[4] [6]
Warnzeichen: Laut Gesundheitsportal kann Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen rasch bedrohlich werden – bis hin zu Kreislauf- und Nierenversagen.[2] Bei Verwirrtheit, starker Schwäche, Benommenheit oder wenn jemand kaum noch trinken kann: sofort ärztliche Hilfe holen, außerhalb der Sprechzeiten den Bereitschaftsdienst 116 117, im Notfall die 112.
5. Wann brauche ich mehr?
Mehr Wasser braucht der Körper bei Hitze, trockener kalter Luft, viel Salz im Essen, hoher Eiweißzufuhr, großer körperlicher Aktivität und bei Fieber, Erbrechen oder Durchfall. Auch trockene Heizungsluft und bestimmte Medikamente erhöhen den Bedarf.[1] [2]
| Situation | Was du tun kannst |
|---|---|
| Hitze, Sommer | Getränke sichtbar bereitstellen, regelmäßig trinken |
| Heizungsluft im Winter | Warme, ungesüßte Tees einplanen |
| Fieber, Durchfall, Erbrechen | früh mehr trinken; wenn das nicht gelingt, Praxis anrufen |
| Viel Bewegung | vor, während und nach der Aktivität trinken |
Wer wegen einer Abnehmspritze weniger isst und trinkt, findet Hinweise in unserer Übersicht Abnehmspritze und Ernährung.
6. Medikamente und Trinkmenge
Entwässerungstabletten (Diuretika) und Abführmittel können den Flüssigkeitsbedarf erhöhen. Setz sie trotzdem nie eigenmächtig ab und ändere die Dosis nicht selbst – frag deine Praxis, was du bei Hitze, Fieber oder Durchfall beachten sollst.[2]
Auch einige Diabetesmittel, die SGLT2-Hemmer, scheiden Zucker über den Urin aus. In einer Meta-Analyse von Studien mit über 65-Jährigen war ein Flüssigkeitsmangel (Volumenmangel) unter SGLT2-Hemmern allerdings nicht häufiger als unter Placebo.[7] Wie du mit solchen Medikamenten an Tagen mit Fieber, Erbrechen oder Durchfall umgehst, besprichst du mit deiner Praxis.
Einen Überblick, welche Nährstoffe mit welchen Medikamenten wechselwirken, findest du unter Einnahme und Wechselwirkungen und im Artikel Medikamente und Nährstoffe ab 60.
7. Herzschwäche und Nierenerkrankung
Bei Herzschwäche oder einer Nierenerkrankung gelten die allgemeinen Richtwerte nicht automatisch. Ob du mehr, gleich viel oder weniger trinken sollst, legt deine Ärztin oder dein Arzt fest – halte dich an diese Vorgabe.
Lange war es üblich, bei Herzschwäche die Trinkmenge zu begrenzen. In der FRESH-UP-Studie wurden 504 Menschen mit stabiler, chronischer Herzschwäche entweder zu einer Begrenzung auf 1.500 ml pro Tag oder zu freiem Trinken beraten. Bei Sicherheitsereignissen wie Tod oder Krankenhausaufenthalten gab es keinen Unterschied; die Autoren sehen keinen Grund, bei stabiler Herzschwäche routinemäßig eine Begrenzung zu verordnen.[8]
Das heißt nicht, dass du eine verordnete Trinkmenge selbst änderst. Bei schwerer Herzschwäche, Wassereinlagerungen oder Dialyse kann eine Beschränkung nötig sein. Nimmst du schnell an Gewicht zu, bekommst du dicke Beine oder Atemnot, melde dich in der Praxis.
8. Tipps und Trinkplan für den Alltag
Weil der Durst als Signal schwächer wird, helfen feste Trinkzeiten: ein Glas nach dem Aufstehen, ein Getränk zu jeder Mahlzeit und eine Tasse Tee am Nachmittag. Eine morgens bereitgestellte Tagesmenge zeigt auf einen Blick, wie viel noch fehlt.[2]
| Uhrzeit | Beispiel | Menge |
|---|---|---|
| nach dem Aufstehen | 1 Glas Wasser | 200 ml |
| Frühstück | 1 Tasse Kaffee oder Tee, 1 Glas Wasser | 350 ml |
| Vormittag | 1 Glas Mineralwasser | 200 ml |
| Mittagessen | 1 Glas Wasser oder Saftschorle (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) | 250 ml |
| Nachmittag | 1 Tasse Kräuter- oder Früchtetee | 200 ml |
| Abendessen | 1 Glas Wasser | 200 ml |
| Summe | 1.400 ml |
Beispielrechnung, orientiert am DGE-Richtwert von 1.310 ml Getränken ab 65 Jahren; Suppen, Obst und Gemüse kommen zusätzlich dazu.[1] [2]
- Trinkprotokoll: Eine Woche lang notieren, was du wann trinkst – so siehst du, wo Lücken sind.[2]
- Sichtbar machen: Farbige Gläser oder ein Krug auf dem Tisch erinnern ans Trinken; leere Gläser gleich wieder füllen.[2]
- Vorlieben nutzen: mit oder ohne Kohlensäure, warm oder kalt – was dir schmeckt, trinkst du eher.[2]
- Nachts weniger aufstehen: Den größeren Teil bis zum Nachmittag trinken statt am späten Abend.
- Bei Schluckbeschwerden können angedickte Getränke und Trinkhilfen helfen – lass dich dazu beraten.[2]
9. Was wir (noch) nicht wissen
- Einen einfachen Selbsttest für Flüssigkeitsmangel im Alter gibt es nicht; vielversprechende Tests müssen laut Cochrane-Übersicht erst weiter geprüft werden.[6]
- Die Richtwerte der DGE stammen aus dem Jahr 2000 und gelten für durchschnittliche Bedingungen; den individuellen Bedarf bestimmen Gewicht, Aktivität, Klima und Erkrankungen.[1] [2]
- Die Häufigkeitsangaben schwanken stark zwischen den Studien.[4]
- Bei Herzschwäche ist noch offen, für welche Menschen eine Trinkbeschränkung tatsächlich nützt.[8]
Weiterlesen im Ratgeber
- Nährstoffe ab 60: die Übersicht
- Vitamin D ab 60
- Vitamin B12 ab 60
- Eiweiß ab 60
- Medikamente und Nährstoffe ab 60
Alle Artikel findest du im NervaraLab Ratgeber.
Hinweise: Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung und ist keine Anleitung zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung. Ändere deine Therapie nicht eigenmächtig – setz keine Medikamente ab und ändere keine ärztlich festgelegte Trinkmenge ohne Rücksprache.
10. Häufige Fragen
Wie viel sollte man ab 65 Jahren trinken?
Die DGE nennt für Menschen ab 65 Jahren einen Richtwert von 1.310 ml Getränken pro Tag. Dazu kommen etwa 680 ml Wasser aus fester Nahrung. Bei Hitze, Fieber, Durchfall oder Erbrechen ist der Bedarf höher.
Warum haben ältere Menschen weniger Durst?
Das Durstgefühl lässt mit dem Alter häufig nach. In einer Studie tranken gesunde Männer zwischen 67 und 75 Jahren nach 24 Stunden ohne Wasser weniger und hatten weniger Durst als junge Männer, obwohl ihr Blut stärker konzentriert war.
Woran erkenne ich Flüssigkeitsmangel im Alter?
Mögliche Zeichen sind trockene Haut und Schleimhäute, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit und Verstopfung. Ein einzelnes Zeichen wie Urinfarbe, Mundtrockenheit oder Durst ist bei älteren Menschen laut einer Cochrane-Übersicht aber nicht verlässlich. Sicher zeigt es nur ein Bluttest.
Zählen Kaffee und Tee zur Trinkmenge?
Ja. Die DGE nennt Wasser und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees als beste Durstlöscher und Kaffee oder schwarzen Tee in moderaten Mengen von 3 bis 4 Tassen am Tag.
Muss ich bei Herzschwäche weniger trinken?
Das legt deine Ärztin oder dein Arzt fest. In der FRESH-UP-Studie mit 504 Menschen mit stabiler Herzschwäche brachte eine routinemäßige Begrenzung auf 1.500 ml keinen Vorteil. Bei schwerer Herz- oder Nierenerkrankung kann eine Beschränkung trotzdem nötig sein.
Soll ich meine Entwässerungstabletten weglassen, wenn ich wenig trinke?
Nein, nicht eigenmächtig. Diuretika und Abführmittel können den Flüssigkeitsbedarf erhöhen. Sprich mit deiner Praxis, wie du bei Hitze, Fieber oder Durchfall mit deinen Medikamenten umgehen sollst.
Wie trinke ich mehr, ohne nachts ständig aufzustehen?
Verteile die Menge über den Tag und trink den größeren Teil bis zum Nachmittag. Ein Glas Wasser nach dem Aufstehen, ein Getränk zu jeder Mahlzeit und eine Flasche, die morgens bereitsteht, helfen beim Überblick.
Quellen
Die Angaben in diesem Artikel stützen sich auf die folgenden Quellen. Zu jeder Quelle steht, welche Aussage sie belegt.
-
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): „Referenzwert Wasser“ (Stand Ableitung 2000).
Belegt: Richtwerte 51–65 Jahre (1.230 ml Getränke, 740 ml feste Nahrung, 280 ml Oxidationswasser, 2.250 ml gesamt) und ab 65 Jahren (1.310 / 680 / 260 / 2.250 ml), 30 ml/kg; beste Durstlöscher; Kaffee und schwarzer Tee 3–4 Tassen; erhöhter Bedarf bei Hitze, trockener kalter Luft, Salz, Eiweiß, hohem Energieumsatz, Fieber, Erbrechen, Durchfall. -
Gesundheitsportal Österreich (gesundheit.gv.at): „Trinken im Alter“.
Belegt: nachlassendes Durstgefühl, sinkender Körperwasseranteil, geringere Konzentrationsfähigkeit der Niere; Gründe wie Angst vor Harndrang, Vergessen, Schluckbeschwerden; Symptome; rasche Gefährdung bis Kreislauf- und Nierenversagen; 1,3–1,5 l pro Tag; Saftschorle 1:3; höherer Bedarf durch Diuretika, Abführmittel, Heizungsluft; Tipps (Trinkprotokoll, Rituale, Tagesmenge bereitstellen, farbige Gläser, Vorlieben, Andicken). -
Phillips PA, Rolls BJ, Ledingham JG et al.: „Reduced thirst after water deprivation in healthy elderly men“, N Engl J Med 1984;311(12):753–759.
Belegt: 7 ältere (67–75 J.) vs. 7 junge Männer; nach 24 h Wasserentzug höhere Plasmaosmolalität, aber weniger Durst und geringere Trinkmenge bei den Älteren. -
Parkinson E, Hooper L, Fynn J et al.: „Low-intake dehydration prevalence in non-hospitalised older adults: Systematic review and meta-analysis“, Clin Nutr 2023;42(8):1510–1520.
Belegt: 61 Studien, 22.398 Teilnehmende ab 65 J.; 24 % dehydriert (Osmolalität > 300 mOsm/kg); 19 % zu Hause, 34 % in Pflegeeinrichtungen, 37 % mit mehreren Vorerkrankungen. -
Volkert D, Beck AM, Cederholm T et al.: „ESPEN guideline on clinical nutrition and hydration in geriatrics“, Clin Nutr 2019;38(1):10–47.
Belegt: Alle älteren Menschen als gefährdet für Flüssigkeitsmangel durch zu geringe Trinkmenge betrachten und zu ausreichendem Trinken ermutigen. -
Hooper L, Abdelhamid A, Attreed NJ et al.: „Clinical symptoms, signs and tests for identification of impending and current water-loss dehydration in older people“, Cochrane Database Syst Rev 2015;(4):CD009647.
Belegt: kein einzelnes Symptom oder Test verlässlich; Urinfarbe, Urinmenge, Urindichte, Trinkmenge, Puls, Mundtrockenheit, Durstgefühl allein nicht geeignet; Kombination „Getränke zwischen Mahlzeiten ausgelassen“ und Müdigkeit vielversprechend (kleine Studie); Grenzwerte 295 und 300 mOsm/kg. -
Rigato M, Fadini GP, Avogaro A: „Safety of sodium-glucose cotransporter 2 inhibitors in elderly patients with type 2 diabetes: A meta-analysis of randomized controlled trials“, Diabetes Obes Metab 2023;25:2963–2969.
Belegt: Bei über 65-Jährigen war das Risiko für Volumenmangel unter SGLT2-Hemmern ähnlich wie unter Placebo (6 Studien, 19.986 Personen). -
Herrmann JJ, Brunner-La Rocca HP, Baltussen LEHJM et al.: „The effect of a change in fluid intake advice on outcomes in chronic heart failure: a prespecified subanalysis of the FRESH-UP study“, ESC Heart Fail 2026;13(5):xvag197.
Belegt: 504 Menschen mit chronischer Herzschwäche, Beratung zu freiem Trinken vs. Begrenzung auf 1.500 ml/Tag; keine Unterschiede bei Sicherheitsereignissen; kein Bedarf, bei stabiler Herzschwäche routinemäßig eine Begrenzung zu beginnen oder fortzusetzen.
Quellen geprüft am 19.10.2026.