Das Wichtigste in Kürze
- Jodsalz ist auch bei Hashimoto in Ordnung. Die gesetzliche Höchstmenge ist laut BfR so gewählt, dass Beeinträchtigungen auch für Schilddrüsenkranke sehr unwahrscheinlich sind.
- Jodtabletten und jodhaltige Nahrungsergänzung nur nach Rücksprache. Bei Hashimoto gehört die Entscheidung ins Arztgespräch.
- Algen meiden. Getrocknete Algen und Algen-Präparate können ein Vielfaches der maximalen Tagesmenge enthalten.
- Zu viel ist das Problem, nicht normal viel. Eine dauerhaft sehr hohe Jodzufuhr gilt als Risiko für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. Normal sind für Erwachsene 150 µg pro Tag.
- Schwangerschaft ist ein Sonderfall. Das BfR empfiehlt Schwangeren 100 bis 150 µg Jod täglich – mit Hashimoto nach ärztlicher Rücksprache.
1. Die kurze Antwort
Bei Hashimoto ist eine normale Jodzufuhr über Jodsalz und Lebensmittel nach Einschätzung des BfR und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie kein Problem; Jodtabletten und jodhaltige Nahrungsergänzung klärst du vorher ärztlich, auf Algenprodukte verzichtest du.
| Jodquelle | Bei Hashimoto |
|---|---|
| Jodsalz im Haushalt und in Lebensmitteln | in Ordnung |
| Seefisch in üblichen Mengen | in Ordnung |
| Jodtabletten, Multivitamine mit Jod | vorher ärztlich klären |
| Getrocknete Algen, Tang, Algen-Präparate | meiden |
| Schwangerschaft und Stillzeit | Jod-Supplement nach ärztlicher Rücksprache |
2. Warum Jod bei Hashimoto ein Thema ist
Jod ist ein Baustein der Schilddrüsenhormone, aber eine dauerhaft sehr hohe Jodzufuhr gilt als Risiko für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto; in einer großen chinesischen Studie traten sie in Regionen mit hoher Jodzufuhr häufiger auf als in Regionen mit leichtem Jodmangel.
Die Schilddrüse braucht Jod, um ihre Hormone zu bilden. Bei Hashimoto richtet sich das Immunsystem gegen die Schilddrüse – und hier wird Jod zu einem zweischneidigen Thema. Die Verbraucherzentrale schreibt: Je nach Dosis und Empfindlichkeit kann eine Überversorgung mit Jod zu Krankheitsbildern wie Überfunktion, Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoiditis führen. Das BfR führt eine sehr hohe Jodversorgung (Jod im Urin ab 300 µg/l) in seiner Übersicht als Risiko für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen.
Die bekannteste Studie dazu stammt aus China (Teng und Kollegen, New England Journal of Medicine 2006). Über 3 000 Menschen aus drei Regionen mit unterschiedlicher Jodversorgung wurden fünf Jahre begleitet:
| Region | Jod im Urin (Median) | Neue Autoimmunthyreoiditis in 5 Jahren |
|---|---|---|
| leichter Jodmangel | 84 µg/l | 0,2 % |
| mehr als ausreichend | 243 µg/l | 1,0 % |
| exzessiv | 651 µg/l | 1,3 % |
Die Studie ist eine Beobachtungsstudie und lässt sich nicht eins zu eins auf Deutschland übertragen. Die Richtung ist aber klar: Das Risiko liegt bei viel Jod, nicht bei normalen Mengen. Und von „viel“ ist Deutschland weit entfernt, wie der nächste Abschnitt zeigt.
3. Wie viel Jod ist normal?
Für Erwachsene nennt die DGE seit 2025 einen Referenzwert von 150 µg Jod pro Tag; die Obergrenze aus allen Quellen liegt bei 600 µg, und Nahrungsergänzungsmittel sollten laut BfR höchstens 100 µg pro Tagesportion enthalten.
| Wert | Menge pro Tag |
|---|---|
| Referenzwert Erwachsene (DGE, seit 2025) | 150 µg |
| Schwangerschaft / Stillzeit (DGE) | 220 µg / 230 µg |
| Höchstmenge in Nahrungsergänzungsmitteln (BfR-Vorschlag 2025) | 100 µg, für Schwangere und Stillende 150 µg |
| Obergrenze aus allen Quellen, Erwachsene | 600 µg |
Bis 2025 lag der Referenzwert für Erwachsene bei 200 µg (ab 51 Jahren 180 µg); die Senkung beruht auf einer neuen Systematik bei der Bestimmung von Referenzwerten. Wichtig für die Einordnung: Laut BfR liegt in Deutschland etwa ein Drittel der Erwachsenen unter dem geschätzten durchschnittlichen Bedarf. Das Risiko, die Obergrenze bei der aktuellen Salzjodierung zu überschreiten, schätzt das BfR als äußerst gering ein.
4. Jodsalz bei Hashimoto
Jodsalz ist auch bei Hashimoto in Ordnung: Das BfR schreibt, die Höchstmenge sei so gewählt, dass Beeinträchtigungen für Gesunde ebenso wie für Schilddrüsenkranke sehr unwahrscheinlich sind, und ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie nennt Jodsalz auch bei Hashimoto kein Problem.
In Deutschland darf Speisesalz 15 bis 25 mg Jod pro Kilogramm enthalten, im Schnitt sind es etwa 20 mg. Zur Einordnung: 5 Gramm Jodsalz liefern damit rund 100 µg Jod – zwei Drittel des Tagesbedarfs, aber nur ein Sechstel der Obergrenze.
Das BfR formuliert es so: Die Höchstmenge ist so gewählt, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen für gesunde Menschen ebenso wie für Schilddrüsenkranke sehr unwahrscheinlich sind. Prof. Stephan Petersen, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, wird von der Verbraucherzentrale mit der Aussage zitiert, Jodsalz sei auch bei Hashimoto kein Problem.
Merksatz: Kein Grund, bei Hashimoto auf Jodsalz zu verzichten. Vorsicht ist bei zusätzlichen, konzentrierten Jodquellen angebracht – Tabletten und vor allem Algen.
5. Jodtabletten und Nahrungsergänzung
Jodtabletten und jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel solltest du bei Hashimoto nur nach ärztlicher Rücksprache nehmen; sie liefern meist 100 bis 200 µg pro Tag, das BfR schlägt für Nahrungsergänzung höchstens 100 µg vor.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Verwendung jodhaltiger Nahrungsergänzungsmittel bei Hashimoto im Arztgespräch abzuklären. Auch das BfR rät bei Schilddrüsenerkrankungen zu einer ärztlichen Rücksprache vor einer Jod-Supplementation. Der Grund: Jod kommt dann zusätzlich zu Jodsalz und Lebensmitteln dazu, und wie empfindlich die eigene Schilddrüse reagiert, lässt sich nur im Einzelfall beurteilen.
- Etikett lesen. Jod steckt oft in Multivitaminen, meist als Kaliumiodid. Auch „Kelp“, „Seetang“ oder „Algen“ in der Zutatenliste bedeuten Jod. Unsere Multivitamin Gummies enthalten zum Beispiel 80 µg Jod pro Tagesportion – bei einer bestehenden Schilddrüsenerkrankung wegen des Jodgehalts vorher ärztlich klären.
- Mengen zusammenzählen. Wer mehrere Präparate nimmt, addiert die Jodmengen.
- Keine Jodbeschränkung auf eigene Faust. Eine kleine Studie aus Korea (Yonsei Medical Journal 2003, 45 Patientinnen und Patienten mit Unterfunktion bei Hashimoto) fand, dass sich die Werte bei einer Jodzufuhr unter 100 µg pro Tag nach drei Monaten häufiger normalisierten. In Korea wird allerdings sehr viel Jod gegessen – in Deutschland liegt die Versorgung eher zu niedrig. Eine jodarme Diät gehört deshalb nicht ohne ärztliche Begleitung in den Alltag.
6. Algen: die eigentliche Gefahr
Getrocknete Algen und Algen-Präparate können extrem viel Jod enthalten, sodass schon 1 bis 10 Gramm die maximale Tagesmenge deutlich überschreiten; die Verbraucherzentrale rät Menschen mit Hashimoto, auf Nahrungsergänzungsmittel mit Meeresalgen zu verzichten.

Bei Algen schwankt der Jodgehalt enorm. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart fand 2024 Werte zwischen 10 und 5 800 µg Jod pro Gramm Trockengewicht. Im Monitoring des Bundesamts für Verbraucherschutz lagen 75 von 82 Algenprodukten über 20 mg Jod pro Kilogramm – der Grenze, ab der ein Warnhinweis nötig ist –, bei zehn davon fehlte er.
Das BfR nennt Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen ausdrücklich als empfindliche Gruppe. Die Verbraucherzentrale wird noch deutlicher: Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto sollten auf Nahrungsergänzungsmittel mit Meeresalgen verzichten. Das gilt für getrocknete Algen als Lebensmittel ebenso wie für Algen-Kapseln und -Pulver.
7. Schwangerschaft mit Hashimoto
In der Schwangerschaft empfiehlt das BfR täglich 100 bis 150 µg Jod als Tablette, bei Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto nach ärztlicher Rücksprache; in einer kleinen Kölner Studie veränderte eine Jodgabe bei schwangeren Hashimoto-Patientinnen Schilddrüsenwerte und Antikörper nicht wesentlich.
In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 220 µg pro Tag (Stillzeit 230 µg). Deshalb empfiehlt das BfR Schwangeren zusätzlich zu Jodsalz ein Supplement mit 100 bis 150 µg Jod – mit dem Zusatz, dass bei Schilddrüsenerkrankungen vorher eine ärztliche Rücksprache erfolgen sollte.
Daten speziell zu Hashimoto sind rar. Eine Studie der Uniklinik Köln (van Heek und Kollegen, Nuklearmedizin 2021) begleitete 20 schwangere Frauen mit Hashimoto, die Jod in den empfohlenen Mengen bekamen. Die Jodgabe beeinflusste weder die Schilddrüsenhormone noch die TPO-Antikörper wesentlich; die Autoren halten sie in diesen Mengen für sicher. Die Studie ist klein – die Entscheidung trifft deshalb deine Praxis.
8. Was das für deinen Alltag heißt
Bei Hashimoto heißt das im Alltag: Jodsalz normal verwenden, Seefisch in üblichen Mengen essen, Algen meiden, Etiketten auf Jod prüfen und jodhaltige Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache nehmen.
- ☐ Jodsalz beim Kochen ganz normal verwenden.
- ☐ Algen, Tang und Algen-Präparate meiden.
- ☐ Etiketten von Multivitaminen auf Jod, Kelp oder Algen prüfen und Mengen zusammenzählen.
- ☐ Jodtabletten nur nach Rücksprache – auch in der Schwangerschaft.
- ☐ Neue Präparate der Praxis melden, besonders vor einer Kontrolle der Schilddrüsenwerte.
Wer wegen Hashimoto L-Thyroxin nimmt: Jod ersetzt das Hormon nicht. Wie du die Tablette mit Frühstück, Kaffee und Mineralstoffen kombinierst, zeigt der Einnahme-Planer. Was vor einer Blutabnahme zählt, steht in der Checkliste vor der TSH-Blutabnahme.
9. Weiterlesen
- Nahrungsergänzung & Schilddrüsenmedikation: alle Artikel, Planer und Checkliste
- L-Thyroxin vor der Blutabnahme nehmen? Checkliste für die TSH-Kontrolle
- Kaffee, Tee und L-Thyroxin: Wie lange nach der Schilddrüsentablette?
- Ashwagandha und Schilddrüse: L-Thyroxin, Hashimoto, Überfunktion
- Magnesium und L-Thyroxin: Wie viel Abstand ist nötig?
Alle Artikel findest du im NervaraLab Ratgeber.
Hinweise: Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Hashimoto, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei der Einnahme von Medikamenten gehört jede jodhaltige Ergänzung ärztlich abgeklärt. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.
10. Häufige Fragen
Darf ich bei Hashimoto Jodsalz verwenden?
Ja. Nach Einschätzung des BfR ist die Höchstmenge für Jodsalz so gewählt, dass Beeinträchtigungen auch für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen sehr unwahrscheinlich sind. Ein Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie nennt Jodsalz auch bei Hashimoto kein Problem.
Soll ich bei Hashimoto Jodtabletten nehmen?
Nicht auf eigene Faust. Jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel und Jodtabletten solltest du bei Hashimoto vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen. Eine Ausnahme mit klarer Empfehlung ist die Schwangerschaft – auch dann nach Rücksprache.
Sind Algen bei Hashimoto gefährlich?
Algen können extrem viel Jod enthalten, schon 1 bis 10 Gramm getrocknete Algen können die maximale Tagesmenge deutlich überschreiten. Die Verbraucherzentrale rät Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto, auf Nahrungsergänzungsmittel mit Meeresalgen zu verzichten.
Wie viel Jod am Tag ist normal?
Die DGE nennt seit 2025 für Erwachsene 150 µg Jod pro Tag, in der Schwangerschaft 220 µg und in der Stillzeit 230 µg. Als Obergrenze aus allen Quellen gelten für Erwachsene 600 µg pro Tag.
Kann zu viel Jod Hashimoto auslösen?
Eine dauerhaft sehr hohe Jodzufuhr gilt als Risiko für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. In einer großen chinesischen Studie traten Autoimmunthyreoiditiden in Regionen mit hoher Jodzufuhr häufiger auf. Normale Mengen über Jodsalz und Lebensmittel sind davon nicht gemeint.
Ist eine jodarme Ernährung bei Hashimoto sinnvoll?
Nicht ohne ärztliche Begleitung. Eine kleine Studie aus Korea, wo sehr viel Jod gegessen wird, fand Vorteile einer Jodbeschränkung. In Deutschland liegt dagegen etwa ein Drittel der Erwachsenen unter dem geschätzten Bedarf – das Ergebnis lässt sich nicht übertragen.
Brauche ich in der Schwangerschaft trotz Hashimoto Jod?
Das BfR empfiehlt Schwangeren täglich 100 bis 150 µg Jod als Tablette und bei Schilddrüsenerkrankungen vorher eine ärztliche Rücksprache. In einer kleinen Kölner Studie mit Hashimoto-Patientinnen veränderte eine Jodgabe die Schilddrüsenwerte und Antikörper nicht wesentlich.
Enthalten Multivitamine Jod?
Viele ja – oft als Kaliumiodid. Prüfe das Etikett auf Jod, Kelp oder Algen und zähle die Mengen zusammen. Bei Hashimoto klärst du jodhaltige Präparate vorher ärztlich.
Quellen
Die Angaben in diesem Artikel stützen sich auf die folgenden Quellen. Zu jeder Quelle steht, welche Aussage sie belegt.
-
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Jodversorgung in Deutschland nicht optimal – Tipps für eine gute Jodversorgung“, Fragen und Antworten, 13.10.2026.
Belegt: Jodsalz 15–25 mg/kg, im Schnitt 20 mg/kg; Höchstmenge so gewählt, dass Beeinträchtigungen auch für Schilddrüsenkranke sehr unwahrscheinlich sind; Schwangere 100–150 µg Jod täglich, bei Schilddrüsenerkrankungen vorher ärztliche Rücksprache; Algen riskant u. a. für Personen mit Schilddrüsenerkrankungen; Jod im Urin ab 300 µg/l als Risiko für autoimmune Schilddrüsenerkrankungen. -
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Aktualisierung (2025): Höchstmengenvorschläge für Jod in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln“, Stellungnahme 065/2025, 19.12.2025.
Belegt: Höchstmenge 100 µg Jod pro Tagesportion in Nahrungsergänzungsmitteln, 150 µg für Schwangere und Stillende; Obergrenze 600 µg pro Tag für Erwachsene; etwa ein Drittel der Erwachsenen unter dem geschätzten Bedarf; Risiko, die Obergrenze zu überschreiten, äußerst gering. -
Deutsches Ärzteblatt: „Niedrigere Referenzwerte für die Jodzufuhr“, 12.09.2025.
Belegt: Neuer DGE-Referenzwert 150 µg pro Tag für Erwachsene, vorher 200 µg (ab 51 Jahren 180 µg); Grund ist eine neue Systematik. -
Verbraucherzentrale: „Jodversorgung in Deutschland nicht optimal“, Stand 08.10.2026.
Belegt: Überversorgung kann u. a. zu Hashimoto-Thyreoiditis führen; jodhaltige Nahrungsergänzung im Arztgespräch abklären; Jodsalz laut DGE-Sprecher Prof. Stephan Petersen auch bei Hashimoto kein Problem; jodhaltige Präparate meist 100–200 µg; 1–10 g getrocknete Algen können die maximale Tagesmenge deutlich überschreiten. -
Verbraucherzentrale: „Oft zu viel Jod in Meeresalgen-Produkten“, Stand 06.08.2026.
Belegt: Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto sollen auf Algen-Nahrungsergänzung verzichten; CVUA Stuttgart 2024: 10–5 800 µg Jod pro g; BVL-Monitoring: 75 von 82 Produkten über 20 mg/kg, 10 ohne Warnhinweis. -
Teng W et al.: „Effect of Iodine Intake on Thyroid Diseases in China“, New England Journal of Medicine 2006;354:2783–2793.
Belegt: 3 761 Teilnehmende in drei Regionen, 5 Jahre; Jod im Urin 84, 243 und 651 µg/l; neue Autoimmunthyreoiditis 0,2 %, 1,0 % und 1,3 %; Beobachtungsstudie. -
Yonsei Medical Journal: „The Effect of Iodine Restriction on Thyroid Function in Patients with Hypothyroidism Due to Hashimoto's Thyroiditis“, Yonsei Med J 2003:227–235.
Belegt: 45 Patientinnen und Patienten in Korea; Jodzufuhr unter 100 µg pro Tag: nach 3 Monaten 78,3 % vs. 45,5 % mit normalisierten Werten; klein, kurz. -
American Thyroid Association, Clinical Thyroidology for the Public: „Iodine supplementation in pregnant women with Hashimoto's Thyroiditis“, Zusammenfassung von van Heek L et al., Nuklearmedizin 2021, 09/2021.
Belegt: 20 schwangere Frauen mit Hashimoto (Uniklinik Köln); Jodgabe ohne wesentlichen Einfluss auf Schilddrüsenhormone und TPO-Antikörper; kleine Studie.
Quellen geprüft am 17.10.2026.